Geschichte und Qualität
Schon seit ihren Anfängen richtete Grimeca ein besonderes Augenmerk auf das verwendete Material sowie auf die angewendeten Technologien und Produktionsprozesse, was ihr schließlich das Erzielen absolut hervorragender Ergebnisse und ihrer anerkannten Qualität ermöglichte. Ein konstantes Engagement, das zur Entwicklungen einiger bahnbrechender Lösungen führte, die in den letzten 50 Jahren in der Welt des Motorrads Geschichte geschrieben haben.Heute gehört Grimeca zu den bekanntesten und bedeutendsten Herstellern im Bereich "Original Equipment". Doch lassen Sie uns an dieser Stelle einen kurzen Blick zurückwerfen, um zu sehen wie alles begann.
1950/55: Ein guter Start
In den ersten Jahren konzentriert das Unternehmen seine Tätigkeit im Wesentlichen auf den Bereich der Präzisionsmechanik und wagt die ersten Schritte in Richtung Metallguss und -bearbeitung. Dabei kristallisieren sich sofort die zahlreichen Übereinstimmungen zwischen ihren Produktionskapazitäten und der Motorradbranche heraus.
1955/60: Vom Motorfahrrad...
Die ersten Lieferungen von Radnaben, Trommelbremsen und Kettenblättern für Motorräder kleiner Hubraumklassen kommen in den Versand.
1960/65: Aluminium, was für eine "Leidenschaft"
Das Unternehmen trifft die Entscheidung Gussteile aus Aluminium und Leichtmetalllegierungen zu fertigen. Hierbei handelt es sich um "die entscheidende Eingebung", dank der Grimeca im Laufe weniger Jahre wichtige führende Positionen sowohl im technologischen Bereich als auch auf dem Markt erzielt. Unter den verschiedenen, im Werk produzierten Aluminiumteilen befinden sich auch Teile, die einen erheblichen technologischen Aufwand erfordern, darunter: Motorgehäuse mit Zylindern und Zylinderköpfen für die Motorräder der damaligen Epoche.
1965/70: Ein großes Unternehmen
Unter dem Kundenstamm werden die ersten außereuropäischen, aus dem Fernen Osten kommenden Kunden verzeichnet. Um die Produktion der hohen, vom Markt geforderten Auftragsvolumen garantieren zu können, werden neue und großflächig angelegte Werke erbaut, die über fortschrittlich ausgestattete Labors und Werkstätten verfügen. Im Jahr 1968 bringt Grimeca die erste Doppelnockenbremse für die MORINI 350 SPORT auf den Punkt. Unter dem Gesichtspunkt "Leistung" ein erheblicher Schritt nach vorne, dies insbesondere was die Rennmaschinen anbelangt. Zur Zeit in Produktion und unter den Anhängern der Oldtimer-Motorräder stark nachgefragt.
1970/75: Die Stärke der Innovation
Mit einer Reihe bisher noch nicht da gewesenen Konstruktionslösungen, die die Fahrwerke der serienmäßig produzierten Motorräder revolutionieren, folgen den großen Produktionsvolumen nun auch technologische Errungenschaften.
1971, die erste Scheibenbremsennabe - DUCATI 860 GT/750 SS/DESMO
1972, die erste hydraulische Bremsanlage für Motorräder mit Bremsscheiben aus verchromten Stahl - SACHS
1973, erste Kegelnabe - SWM 250
1974, erstes Legierungsrad - MORINI
1975/80: Nicht nur Produktinnovation
Grimeca ist nunmehr auf dem internationalen Markt für Lieferungen OEM - Original Equipment Manufacturer - für die Motorradbranche ein führendes Unternehmen. In diesen Jahren konzentriert sich der innovative, firmeninterne Schub vor allem auf die Produktionsmethoden und auch in diesem Kontext werden erstklassige Targets erreicht. Grimeca ist das erste Unternehmen in Europa, das für den gesamten Fertigungszyklus der Serienproduktion CAD/CAM-Informatiksysteme zum Einsatz bringt.
1980/85: Der Mensch als Dreh- und Angelpunkt
Ein bedeutendes Schulungsprogramm wird eingeführt, um der konstanten Evolution der technologischen Standards mit motiviertem und entsprechend vorbereitetem Personal entgegen treten zu können. Das "Istituto Superiore per la Ricerca Scientifica" (Forschungsinstitut für Wissenschaften) verleiht der Grimeca den offiziellen Titel als "Tecnologiezentrum". Das
besondere Augenmerk, das auf die Schulung gerichtet wird, wird durch die Gründung eines eigenen Studienzentrums konkretisiert. In diesem Zusammenhang werden auch Lesungen und Seminare für die Fakultäten "Informatik und Mechanik" in einem Kontext der Zusammenarbeit mit der Università degli Studi di Padova (Universität in Padua) abgehalten.
1985/90: Flexible Automation
Die Organisation der gesamten Produktion erfolgt in einem geschlossenen Zyklus, der vollkommen durch Automatismen integriert und verwaltet wird. Um auch allen spezifischen Kundenansprüchen entsprechen zu können, zeichnen sich die Produktionsprozesse durch maximal mögliche Flexibilität aus. Erstmals kommt die beim Aluminium angewendete Druckguss-Technologie auch für die Realisierung einer Moped-Rahmeneinheit von Gilera zum Einsatz. Diesem Rahmen folgt der erste Motorradrahmen für die Honda - NSR (1988) und die erste, für die CAGIVA MITO (1990) produzierte Druckgussschwinge.
1990/2000: Die allumfassende Qualität
Grimeca erhält die Zertifikation DNV - ISO 9001:2000 für das gesamte Unternehmenssystem.
Die von der Globalisierung durch eine Erweiterung der Vertriebshorizonte gebotenen Möglichkeiten bringen das Unternehmen dazu, sich in die Richtung neuer und immer spezifischerer Marktnischen zu orientieren.
Die Entwicklung der Produktionsverfahren richtet sich in Folge dessen auf eine markierte technologische Diversifikation. Unter dieser Optik kommen zu den Druckgussanlagen nun auch noch die Gusstechnologien für Metalle unter “Niederdruck” und unter “Schwerkraft”.
Seit 2006: your performance supplier
Grimeca trifft die Entscheidung nun auch auf dem Ersatzteil-After Market für Motorräder und Scooter eine breit angelegte Bremsscheibenlinie unter ihrem Markenzeichen anzubieten. Weitere Kataloge, in denen unterschiedliche Ersatzteiltypen und special parts gelistet werden, sind geplant.
Seit 2008: Internationale Zertifizierung
Grimeca erhält die Zertifizierung gemäß ISO/TS:16949:2002, die von der ISO und der International Automotive Task Force (IATF) entwickelt wurde.
Heute: Hochqualitative Projekte
Heute ist Grimeca mehr denn je in ihrer “historischen” Rolle als offizieller Lieferant der wichtigsten Motorradhersteller aktiv.
Unsere gegenwärtige Produktpalette umfasst unter anderem: Vorder- und Hinterradfelge HONDA SH; Vorder- und Hinterradfelge YAMAHA X MAX; Rahmen, Schwinge und Motor APRILIA SHIVER; Rahmen, Schwinge und Motor APRILIA RSV4 Factory sowie viele weitere Projekte in der Entwicklungsphase.






